Praxis-CheckEin früher Machbarkeitscheck spart Umwege
In der ersten Phase muss noch kein fertiger Entwurf vorliegen. Sinnvoller ist eine kurze, belastbare Fragestellung: Welche zusätzliche Fläche wird benötigt, welche Nutzung ist geplant und welche Informationen über den Bestand liegen vor? Daraus lässt sich ableiten, welche Fachdisziplin als Nächstes gebraucht wird.
Bei einem Mehrfamilienhaus kann beispielsweise bereits die Frage nach einer zusätzlichen Nutzungseinheit Anforderungen an Erschließung, Schallschutz oder Brandschutz auslösen. Bei einem Einfamilienhaus kann dagegen die Lage der bestehenden Treppe zum zentralen Entwurfsthema werden. Derselbe Wunsch „ein Geschoss mehr“ führt also nicht automatisch zu derselben Planungsaufgabe.
Sinnvolle Unterlagen für den Start
Grundrisse und Schnitte, Baujahr, vorhandene Statik, Angaben zu früheren Umbauten, Fotos des Dachraums und eine ungefähre Zielgröße. Fehlen Unterlagen, sollte das offen benannt werden – das ist besser als Annahmen auf unsicherer Basis.